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Stempelkarte in Google Wallet: So funktioniert sie auf Android und so bekommst du deine

Eine Stempelkarte in Google Wallet liegt auf dem Android-Handy deiner Kunden, aktualisiert sich selbst und kann sie benachrichtigen. So funktioniert es und so bekommst du deine.

Von Stampaz-Team5 Min. Lesezeit

In diesem Artikel
  1. 01Was eine Stempelkarte in Google Wallet ist
  2. 02So sieht dein Kunde die Karte auf Android
  3. 03Ausstellerkonto und Freigabe durch Google
  4. 04Nachrichten und Benachrichtigungen: Googles Regeln
  5. 05So bekommst du deine Karte in Google Wallet mit Stampaz
  6. 06Apple Wallet vs Google Wallet: die praktischen Unterschiede
  7. 07Kunden ohne Google Wallet
  8. 08Gute Praxis für Android

Was eine Stempelkarte in Google Wallet ist

Eine Stempelkarte in Google Wallet ist ein digitaler Pass, den dein Kunde in der Google-Wallet-App seines Android-Handys speichert, neben Bankkarten, Tickets und Fahrkarten. Google nennt das Loyalty Card (Kundenkarte) und beschreibt es in seiner Entwicklerdokumentation als Weg, die Karte eines Händlers zu speichern, Punkte und Prämien zu sehen und die Plastikkarte zu Hause zu lassen.

Der Kunde installiert nichts: Google Wallet ist auf den meisten Android-Handys mit Google-Diensten bereits vorhanden. Für iPhone-Kunden findest du das Gegenstück in Stempelkarte in Apple Wallet.

Klassen und Objekte in zwei Sätzen

Google teilt Pässe in zwei Teile:

  • Die Klasse ist die gemeinsame Vorlage deines Programms: Name des Geschäfts, Name des Programms, Logo, Farben. Für alle Kunden gleich.
  • Das Objekt ist die Karte eines einzelnen Kunden: sein Code, seine Punkte oder Stempel, sein Guthaben.

Laut Googles Erklärung, wie Klassen und Objekte funktionieren, wirkt eine Änderung an der Klasse auf alle zugehörigen Karten; der Kunde sieht sie bei der nächsten Synchronisierung. Übersetzt: Änderst du das Logo, ändert es sich auf allen Handys, ohne dass jemand etwas tun muss.

So sieht dein Kunde die Karte auf Android

Speichern

Der Kunde scannt den QR-Code auf deinem Plakat, füllt das Nötigste aus und tippt auf Zu Google Wallet hinzufügen. Google erlaubt auch das Hinzufügen aus der Wallet-App oder von der Website des Händlers, wie die Hilfe zu Kunden- und Geschenkkarten erklärt. Für ein lokales Geschäft ist der QR-Code am Tresen der direkteste Weg.

An der Kasse nutzen

Google Wallet öffnen, Karte antippen, Code zeigen. Dein Team scannt und bucht Stempel oder Punkte.

Immer aktuell

Stempel, Punkte oder Guthaben ändern sich auf der Karte, sobald du sie buchst. Bestimmte Änderungen (etwa der Punktestand) können mit einer Benachrichtigung einhergehen.

Hinweise in der Nähe

Google erlaubt, Orte mit dem Pass zu verknüpfen, um eine Benachrichtigung zu zeigen, wenn der Kunde in der Nähe ist. Laut Googles Leitfaden zu Push-Benachrichtigungen kannst du bis zu 10 Orte pro Klasse und weitere 10 pro Objekt angeben, aber Google entscheidet, in welcher Entfernung und wie lange der Hinweis erscheint, und steuert auch den Text. Eine Hilfe, keine Garantie.

Ausstellerkonto und Freigabe durch Google

Wolltest du die Pässe selbst ausgeben, verlangt Google diese Schritte:

  1. Ein Ausstellerkonto (Issuer account) für die Google Wallet API anlegen. Ohne eigene Android-App brauchst du zusätzlich ein Google-Cloud-Konto. Siehe Set up an Issuer account.
  2. Im Demo-Modus arbeiten. Neue Konten starten im Demo-Modus und können nur an Testnutzer ausgeben.
  3. Veröffentlichung beantragen. Du brauchst ein Business-Profil und mindestens eine angelegte Klasse. Das Google-Wallet-Team prüft das, bevor die Einschränkung fällt, laut Leitfaden zum Beantragen des Veröffentlichungszugangs.
  4. Die Integration programmieren: Klasse und ein Objekt pro Kunde per REST-API anlegen, den Link oder Button „Zu Google Wallet hinzufügen“ erzeugen und die Objekte bei jedem Stempel aktualisieren.

Dazu kommen ein Scan-Tool für dein Team, eine DSGVO-konforme Kundendatenbank und die ganze Arbeit noch einmal für Apple, das anders läuft (Signaturzertifikate und eigener Server).

Nachrichten und Benachrichtigungen: Googles Regeln

Hier liegt einer der Unterschiede, die man im Alltag spürt. Laut Google-Wallet-Dokumentation zu Benachrichtigungen:

  • Du kannst der Karte eine Nachricht hinzufügen; ist sie zum Benachrichtigen markiert, bekommt der Kunde eine Push-Meldung.
  • Das Limit liegt bei 3 Nachrichten mit Benachrichtigung pro Pass in 24 Stunden. Darüber hinaus erscheint die Nachricht auf der Karte, aber ohne Push.
  • Bestimmte Feldänderungen (etwa Punktestand oder Stufe) können eine Benachrichtigung auslösen, mit eigenem Limit von 3 in 24 Stunden.
  • Google kann Benachrichtigungen drosseln, wenn sie Nutzer stören.
  • Der Kunde muss Benachrichtigungen für Pässe aktiviert haben.

Praxistipp: Das technische Limit ist das kleinste Problem. Ein lokales Geschäft, das mehr als eine Nachricht pro Woche schickt, nervt. Lieber wenige und nützliche: „Heute Nachmittag doppelte Stempel“, „Der Zwetschgenkuchen ist da“, „Noch ein Stempel bis zur Prämie“.

So bekommst du deine Karte in Google Wallet mit Stampaz

Mit Stampaz fasst du nichts davon an: kein Ausstellerkonto, keine Klassen, keine API. Der Ablauf ist derselbe wie fürs iPhone:

  1. Kartentyp wählen: Stempel, Punkte (mit optionalen Stufen), Stufenrabatt, Cashback, Geschenkkarte oder Abo.
  2. Karte gestalten: Logo, Hintergrundbild, Farben, Bezeichnungen und Stempel mit eigenem Motiv.
  3. QR-Plakat drucken, das Stampaz erzeugt.
  4. Mit jedem Handy scannen: ohne Konten und App fürs Team, mit Schutz vor Doppelscans.

Android-Kunden speichern die Karte in Google Wallet, iPhone-Kunden in Apple Wallet, alle anderen als Web-Karte. Änderst du das Design, aktualisiert es sich auf allen Handys, und niemand verliert Stempel, Punkte oder Guthaben.

Aus dem Dashboard schickst du Push-Nachrichten (4 pro Monat in Local, in Pro und Kette ohne eigenes Stampaz-Limit, aber immer innerhalb der Regeln der jeweiligen Wallet) und aktivierst in Pro und Kette Automationen (Geburtstag, Willkommen, „Wir vermissen dich“) sowie den Hinweis in der Nähe.

Startest du bei null, hilft dir die Anleitung digitale Stempelkarte erstellen bei Prämie und Start im Laden.

Apple Wallet vs Google Wallet: die praktischen Unterschiede

Für den Kunden machen beide dasselbe: Karte speichern, an der Kasse zeigen, Hinweise bekommen. Intern funktionieren sie verschieden:

AspektApple WalletGoogle Wallet
GeräteiPhone (und Apple Watch)Android mit Google-Diensten
Wie der Pass entstehtSignierte Datei mit Apple-ZertifikatKlasse + Objekt über Googles API
Anmeldung als AusstellerApple-Developer-Account und Pass-ZertifikatAusstellerkonto, Demo-Modus, Freigabe
DesignänderungenNeue Pass-Version an jedes HandyÄnderung der Klasse gilt für alle Karten
OrteBis 10 pro PassBis 10 pro Klasse und 10 pro Objekt; Google steuert den Hinweis
Limit für NachrichtenKeine vergleichbare Zahl im Pass-Leitfaden3 pro Pass in 24 Stunden
Mit StampazInklusiveInklusive

Das praktische Fazit: Entscheide dich nicht für eins von beiden. Deine Kunden haben beide Handytypen, und die Karte muss auf beiden laufen, ohne dass du doppelt arbeitest.

Kunden ohne Google Wallet

Nicht jedes Android-Handy hat Google Wallet, und nicht jeder will es nutzen:

  • Handys ohne Google-Dienste können Google Wallet nicht nutzen. Für diese Kunden funktioniert die Web-Karte von Stampaz im Browser.
  • Kunden, die nichts einrichten wollen: Google Wallet ist meist vorinstalliert, aber manche haben es nie geöffnet. Sag ihnen, dass sie nur den Button antippen müssen; eine Bankkarte muss nicht hinterlegt werden.
  • Abgeschaltete Benachrichtigungen: Dann sieht der Kunde deine Push-Nachrichten nicht, aber beim Öffnen der Karte.

Ziel: Niemand bleibt wegen seines Handys außen vor.

Gute Praxis für Android

  • Quadratisches, schlichtes Logo. Google Wallet zeigt es klein.
  • Hintergrundfarbe mit Charakter. In der Kartenliste sieht der Kunde zuerst die Farbe.
  • Klarer Programmname: „Café Lindes Kaffeeclub“ sagt mehr als „Punkteprogramm“.
  • Wenige, gut gewählte Nachrichten. Googles Limit hat seinen Grund.
  • Auf einem echten Android-Handy testen, bevor du das Plakat druckst: Anmeldung, Stempel, Einlösen.

Häufige Fragen

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